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Software >> Studie: Linux nicht nur sicherer, sondern auch einfacher und billiger als Windows
Die Marktforscher von Enterprise Management Associates widerlegen die Folgerungen aus Microsofts "Get the Facts-Systemvergleich".
Linux_RR.pdf>Die Studie wurde auftrags der Industrievereinigung zur
Linux-Förderung Open Source Development Labs sowie der Spezialisten für
Linux-Systemmanagement von Levanta erstellt. Mit ihren Resultaten kontern diese besonders das Argument Microsofts,
Linux verursache höhere Gesamtkosten als Windows, denn das Fazit der recht zielbewussten Studiensammlung aus dem Hause Microsoft lautet im Tenor, dass vergleichsweise geringe Ausgaben für Softwarelizenzen durch höhere Schulungskosten angeblich mehr als ausgeglichen würden.
Die Studie kommt ferner zu der Einschätzung, dass die Verwaltungstools unter
Linux leichter zu handhaben seinen als unter Windows. Die meisten der befragten Firmen geben die Verfügbarkeit ihrer
Linux-Systeme mit 99,99 Prozent an, 17 Prozent berichten sogar von gar keiner Downtime. 60 Prozent der Probleme bei
Linux könnten in weniger als einer halben Stundegelöst werden, das ist ist sehr wenig.
Enterprise Management Associates kommt nun zum Schluss, dass die Behauptung einer höheren TCO nicht zutreffend sei. Dank in jüngerer Zeit verfügbarer Verwaltungstools stellt
Linux inzwischen eine kosteneffiziente Alternative zu Windows dar. So gaben ganze 88 Prozent der Firmen mit heterogenen (gemischten )Systemumgebungen an,
Linux lasse sich leichter handhaben als Windows und stolze 97 Prozent schätzten die Anfälligkeit beider Systeme im für
Linux ungünstigsten Fall als gleich groß ein.
Drei Viertel der Administratoren gaben an, ein
Linux-System in weniger als einer Stunde aufsetzen zu können, ein Viertel braucht dafür sogar nur die Hälfte dieser Zeit.
Überwiegend würden Administratoren geringe 25 Minuten pro Server und Woche für Patchmamangement, Sicherheitsmanagement, Maßnahmen gegen Viren und Spyware benötigen. Alle Befragten befanden außerdem
Linux für deutlich weniger anfällig gegenüber Sicherheitsproblemen als Windows.
An
Linux-Fähigkeiten herrsche kein Mangel, sowohl Administratoren für Windows oder
Linux verdienen nach Angaben der Firmen weniger als 60.000 US-Dollar pro Jahr. Beherrschten die Experten beide Systeme, steigt dieser Betrag offenbar nur geringfügig an. Ein
Linux-Admin könne allerdings mehr Server gleichzeitig betreuen und sei damit produktiver als sein Windows-Kollege, dessen Maschinen außerdem weniger Last vertrügen.
Die Anschaffungskosten für eine
Linux-Umgebung lägen allein dank geringerer Ausgaben für Softwarelizenzen um rund 60.000 Dollar niedriger, außerdem stelle Windows die größeren Anforderungen an die Hardware.
Entgegen dem vom Microsoft mit großem Tara aufgeführten angeblichen Notwendigkeiten geben lau EMA-Studie 79 Prozent der Firmen kein Geld für
Linux-Beratung und respektive 63 Prozent keines für Training aus. Nur 4 Prozent der Unternehmen diese Dienstleistungen für mehr als 10.000 US-Dollar einkaufen.
Für die Studie hat die EMA eine zufällige Auswahl aus mehreren tausend IT-Unternehmen telefonisch befragt und eine Webumfrage ausgewertet. Ferner wurden Interviews mit den IT-Verantwortlichen von 13 Unternehmen mit
Linux-Infrastruktur geführt. Der Studie liegen Angaben von über 200 Unternehmen aller Größenklassen verschiedener Länder zu Grunde.