Nein. Da ist ein verbreiteter Joke, mit dem sich die "
Linux-Gurus" von den "newbies" unterscheiden wollen.
Die PID (prozess ID) kann zwar nur einmal belegt werden, aber eben auch maximal 2 ^15-1 (32767) betragen. Die 0 ist der init-Prozess, also wäre 32768(2^15) folglich die maximale Anzahl der ablaufenden Prozesse.
Da damit kein Serversystem hinkommt, betrachten wir z.B. einen Webserver, der CGIs ausführt und für praktisch jeden Seitenaufruf ein Programm startet, folglich eine PID verbraucht, wäre das natürlich eine zu niedrige Grenze. Was geschieht also?
Ganz einfach: Die PIDs, die wieder frei geworden sind, weil deren Prozesse beendet wurden, werden erneut vergeben. Das bedeutet also es können 32768 Prozesse _gleichzeitig_ ablaufen.
Für Deine Frage: Nein, es ist also definitiv nicht notwendig
Linux neu zu booten um den Administrator (oder wem auch immer) davon zu entlasten sich 7-stellige PIDs merken zu müssen.